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Dubai - Stadt der Superlative am Arabischen Golf
Süßes Leben in klimatisierten Luxusvillen
The Palm - spektakulärstes Bauprojekt im Emirat
Das Emirat Dubai liegt auf der arabischen Halbinsel am Persischen Golf und ist mit 3900 km² und 1,14 Mio. Einwohnern nach Abu Dhabi das zweitgrößte der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der Emir von Dubai ist traditionell Regierungschef der VAE Das dominierende Zentrum des Emirats ist die Stadt Dubai. Das Emirat erstreckt sich von dort ins Landesinnere zwischen Abu Dhabi im Südwesten und Sharjah im Nordosten. Die Exklave Hatta liegt im Gebirge an der Grenze zu Oman. 90% des Emirats besteht aus Wüste. Seit 1958 wurde die Quelle des Reichtums entdeckt, und die Welt hofierte den Beduienenherrscher, der es geschickt verstand, die Ölmilliarden dafür einzusetzen, aus dem kleinen handeshafen Dubei eine Weltstadt der Superlative zu formen, den Einheimischen eine Leben ohne Not zu gewährleisten und auch eine Reisedestination zu gestalten, die mit Sehenswürdigkeiten der obersten Klasse aufzuwarten hat. Aladins Wunderlampe brennt nach wie vor. Nahezu das gesamte wirtschaftliche, soziale und politische Leben des Emirats Dubai spielt sich in der Stadt Dubai ab, so dass eine Unterscheidung zwischen Emirat und Stadt nur selten erforderlich ist.
Nahezu 99 % der Einwohner des Emirats leben in der Dubai City, die am Nordrand des Emirats Dubai liegt. Geteilt wird sie durch den Dubai Creek, eine wenige Kilometer lange Flussmündung. Brücken befinden sich nur etwas abseits vom Ortskern. Daher nutzen die Fußgänger die preiswerten und tagsüber unablässig verkehrenden kleinen und äußerst preiswerten Personenfähren (Abras). Da Dubai im Norden direkt an Schardscha grenzt, wächst die Stadt vor allem nach Süden entlang des Strandes von Jumeirah und der Sheikh Zayed Road. Staatsbürger erhalten kostenlos Unterkunft, Wasser- und Stromversorgung sowie gesundheitliche Versorgung. Es gibt ein monatliches Kindergeld, Witwen, alte Menschen, Behinderte und unverheiratete Frauen über 40 Jahre leben auf Staatskosten.
Das "schwarze Gold" hat aus dem Wüstenstaat Dubai das extravagante Handels- und Wirtschaftszentrum des Nahen Ostens geschaffen. Das Emirat Dubai gilt als Drehscheibe für Waren, Finanzen und Dienstleistungen. In Dubai finden regelmäßig große Messen udn Kongresse statt. Die Stadt der Superlative wartet mit westlichem Lebensstandard auf, und die Gechäftsleute wie auch Gäste sind begeistert von der Sicherheit und Sauberkeit, vom zollfreien Einkauf, von den gewaltigenLuxushotelanlagen, den langen Sandstränden, den Wüstensafaris und den vielfältigen Wasseraktivitäten.
Dubais außerordentliches Wachstum während der letzten Jahrzehnte ist vor allem der sehr liberalen Wirtschaftspolitik zu verdanken. Es gibt nur wenige Vorschriften, die den Wirtschaftsverkehr beschränken, und die Umweltschutzauflagen sind gering. Dubai ist ein vielbeachtetes Steuerparadies. Es gibt keine direkten Steuern, insbesondere keine Einkommensteuer.
Der größte Teil der Wirtschaftsleistung wird von Ausländern aus 120 Nationen erbracht, die etwa 85 % der Einwohner ausmachen. Die meisten Gastarbeiter kommen aus dem südlichen Asien und den Philippinen; es gibt aber auch viele afrikanische, europäische und nordamerikanische Einwohner. Die VAE haben einen ungewöhnlichen Bevölkerungsaufbau, welcher zu mehr als drei Vierteln aus Gastarbeitern besteht und die Emirater in die Minderheit drängt. Ausländische Arbeitnehmer, die eine Anstellung in den VAE finden, erhalten ungeachtet ihrer Herkunft umgehend eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Bei Verlust des Arbeitsplatzes werden sie allerdings umgehend ausgewiesen. Die Diskriminierung der Gastarbeiter ist weit verbreitet und ihre Rechte der sind stark beschränkt. Die Gesundheitsversorgung jedoch ist auf hohem Niveau und überwiegend kostenlos.
Die Ölvorkommen des Emirats sind begrenzt, und man schätzt, dass sie zwischen 2015 und 2030 erschöpft sein werden. Daher setzt Dubai seit längerem auf die Bereiche Handel, Finanzen und Tourismus. Diese Planung funktioniert, denn nur noch etwa 13 % des Bruttoinlandsproduktes stammen aus der Erdölindustrie. Der öffentliche Personenverkehr beschränkt sich auf ein Busliniennetz und Taxis. Schienenverkehr gibt es nicht. Trotz vieler Staus fahren die meisten Einwohner mit dem Auto, nicht zuletzt auch dank der sehr günstigen Kraftstoffpreise. Aber es gibt auch die sehr weit fortgeschrittene Planungen für die Dubai Metro, eine U- und S-Bahn, die unter anderem den Flughafen mit der Innenstadt verbinden soll. Die Fertigstellung ist für 2012 geplant. Die einzelnen Emirate sind durch vier- und sechsspurige Autobahnen verbudnen, die größtenteils begrünt und nachts beleuchtet sind.
Das Emirat selbst wurde vom Tourismus erst in den letzten Jahren in größerem Umfang entdeckt. Dazu trugen vor allem der Bau großer Luxushotels entlang des scheinbar endlosen Strandes von Jumeirah sowie spektakuläre Projekte bei. Die Zielgruppe sind wohlhabende Touristen, die im wesentlichen an einem komfortablen Strandurlaub interessiert sind. Alleinreisende Frauen genießen auch im Emirat Dubai absolute Sicherheit. Belästigungen sind tabu. Doch achtet die Touristin auf eine angemessene Kleidung, die den Körper von Hals bis zu den Füßen bedeckt. Imopfungen sind bei der Einreise nach Dubai nicht vorgeschrieben. Das Leitungswasser ist einwandfrei, zudem wird überall Mineralwasser in Flaschen angeboten. Die medizinische Versorgung ist auf hohem Niveau und gut organisiert. Zu den VAE bestehen sehr gute Flugverbindungen. Die ausgezeichnete Fluggesellschaft Nationale Airline Emirates fliegt täglich von verschiedenen deutschen Flughäfen und bringt die Gäste in wenigen Stunden nach Dubai. An der 70 km langen Küste Dubais ist es im Sommer mit 40° heiß udn luftfeucht. Europäer sollten diese Zeit für einen Aufenthalt meiden. Hauptreisezeit sind die Monate Oktober bis April. Dann herrscht ein mildes Klima mit sonnigen Tagen, wobei die Tagestemperaturen bei 25° bis 35° liegen udn der Besucher mit einer nächtlichen Absenkung auf 17° bis 20° rechnen muss. Wegen der Klimaanlagen in den Hotels und Shopping Malls wird dem Gast dringend geraten, sich auch mit etwas wärmerer Kleidung einzudecken, wenigstens aber einen Pullover mitzunehmen.
Dubai ist vor allem bekannt für seine vielen spektakulären Bauprojekte. An wohl keinem anderen Ort der Welt entstanden in den letzten Jahren so viele weltweit Aufsehen erregende Bauwerke wie in Dubai. Dubai versucht dadurch das Interesse von Touristen und Geschäftsleuten zu wecken und an das Emirat zu binden. Fast alle Projekte werden von privaten Investoren getragen. Ursache sind sicherlich die wenigen Bauvorschriften.
Den Anfang des Baubooms machte das World Trade Center Ende der 1970er Jahre. Damals war es das höchste Gebäude der arabischen Welt. In den Folgejahren kam eine Vielzahl noch höherer, modernerer und interessanterer Gebäude hinzu. In Deira bilden die modernen Glashochhäuser einen einzigartigen Kontrast zu den davor ankernden altertümlichen Daus bieten. Seit Mitte der 1990er Jahre aber vor allem entlang der sich viele Kilometer lang nach Süden erstreckenden Sheikh Zayed Road sind zahllose äußerst beachtenswerte Wolkenkratzer entstanden.
Ehrgeizige Hotelprojekte haben Dubai bekannt gemacht, vor allem das Wahrzeichen der Stadt, der 321 Meter hohe Burj al Arab in Form eines Segels, eines der luxuriösesten Hotels der Welt und vermutlich inzwischen auch das bekannteste. Das 28 doppelstoeckige Stockwerke hohe Burj Al Arab ist ein Hotel, das ausschliesslich Suiten beherbergt und umfasst 202 Duplex Suiten. Bequemlichkeit, Luxus und ein persönlicher Service stehen jedem Gast zur Verfuegung. Eine Brigade exklusiver Butler bietet für jeden Gast einen 24-stündigen Service und beispiellose Aufmerksamkeit. Alle Suiten haben Fenster vom Boden bis zur Decke, die einen atemberaubenden Blick auf das Meer bieten und bewegen sich zwischen 170 m² und 780 m² Größe. Alle Suiten sind mit der neuesten Technologie versehen, beinhaltend Laptop und Internetanschluss. Der Fernseher und die Fernbedienung verwalten zahlreiche Services und Funktionen. Dieses "Wunder aus 1001 Nacht" muss der Gast gesehen haben.
Die Emirates Towers sind zwei zusammengehörende Wolkenkratzer in Dubai, der Emirates Office Tower und der Emirates Hotel Tower. Beide Türme haben einen dreieckigen Grundriss, wobei nur je zwei Seiten des Dreiecks massiv sind. Die dritte Seite besteht größtenteils lediglich aus einer Glasverkleidung. Dadurch entstehen innen lichtdurchflutete Atrien. Der Emirates Hotel Tower beherbegt das Emirates Towers Hotel, das dritthöchste Hotel der Welt und gleichzeitig nach dem demselben Hotelkonzern gehörenden Burj al Arab auch dritthöchste Gebäude Dubais. Das Hotel ist 309 Meter hoch und hat 50 Stockwerke.Sein Zwillingsturm, der Emirates Office Tower, ist mit 355 Metern Höhe das zweithöchste Gebäude Dubais. Er beherbergt vornehmlich Büros.
Der natürliche, 11 km lange Meeresarm Dubai Creek, der Dubai City durchzieht, ist der historische und heutige Mittelpunkt des Lebens in der Stadt. Die Lebensader und das Herz von Dubai. Die Fahrt mit dem Wassertaxi (Abra) von der Mündung bis zur Garhoud-Brücke stellt eine interessante Orientierungsmöglichkeit dar, die Stadt zu erkunden. Hier herrscht noch unablässig Betrieb. Der Besucher kann das Be- und Entladen der Dhows zu verfolgen, die heute immer noch auf den alten Routen verkehren, Ostafrika und Indien anlaufen. Dinner Kreuzfahrten auf dem Dubai Creek sind bei den Gästen sehr beliebt wie kleine Creek-Rundfahrten, auf denen der Gast an vielen historrischen und modernen Sehenswürdigkeiten vorbeikommt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Fahrt bei Sonnenuntergang, wenn die blutrote Sonne Dubai City in ein warmes Licht taucht.
Im Untergeschoss des Dubai-Museums Al-Fahadi-Fort wird das Leben in Dubai vor dem Ölboom eindrucksvoll nachgestellt. Und im Erdgeschoss dieses ältesten gebäudes der Stadt präsentiert eine Ausstellung das Kunsthandwerk, Dokumente und Werkzeuge zur Perlentaucherei sowie Ausgrabungsfunde aus Al Quasis. Einen Besuch lohnt der Kamelmarkt Al-Ain, auf dem Dromedare, Rinder. Ziegen, Schafe und Geflügel gehandelt werden.
Die größte und schönste Moschee der Stadt, ein elfenbeinweißer Kuppelbau, eine Synthese von traditioneller udn moderner arabischer Architektur, dominiert das Viertel Jumeirah. Das imposante steinerne Bauwerk ist ein Beispiel moderner islamischer Kultur und wurde im Stil der mittelalterlichen Fatimiden-Tradition errichtet. Mit Beginn der Dämmerung strömt die moslemische Bevölkerung zum abendlichen Gebet in diese Jumeirah Moschee. Besonders eindrucksvoll präsentiert sich die Moschee am Abend, wenn das elfenbeinfarbige Gebäude von allen Seiten angestrahlt wird und in zartgelben Licht erstrahlt. Dann erscheint das Bauwerk wie ein orientalischer Märchenpalast.
Die arabischen Marktviertel (Souks) auf beiden Seiten des Creeks - namentlich Bur Dubai Souk und Deira Souk - bieten in den engen, quirligen und verwinkelten Gassen ein breites Warensortiment an und verzaubern heute noch jeden Besucher. Die Souks sind der Inbegriff für preiswertes Einkaufen bei einem unerschöpflichen Angebot. Der Besuch der Souks stellt ein besonderes orientalisches Erlebnis dar. Die ständig wechselnden Gerüche, die Menschen aus verschiedenen Nationen, das nur "scheinbar" vorhandene Durcheinander, die Vielfalt der angebotenen Waren zu günstigen Preisen - all dies und noch viel mehr sorgen dafür, dass die Anziehungskraft auf die Besucher und Einheimischen nicht verloren geht. Handeln im Souk - ein absolutes Muss. Für Käufer und Händler gilt aber ein unumstößliches Gebot; An einen einmal angebotenen Kaufpreis ist man gebunden.
Der Goldsouk in Dubi ist der größte Goldmarkt der Welt. 300 Juweliergeschäfte bieten ihre Ware gleich "pfundweise" an. Die Auswahl ist unbeschreiblich hoch, die Qualität übrigens auch. Hier wird der absolute Reichtum zur Schau gestellt. Vorwiegend in den Abendstunden nach Untergang der Sonne füllt sich der Gold-Souk, wenn vorwiegend arabische Kundschaft aber auch Gäste aus aller Welt eintreffen und dem Souk Leben einhauchen. Im Spice Souk neben dem Gold-Souk duftet es verführerisch, und die bunt aufgetürmten Gewürzberge locken die Käufer an. Die Verkäufer sind stets freundlich und nicht aufdringlich. Gäste sind stets willkommen und werden ebenso freundlich verabschiedet, selbst wenn kein Kauf zustande gekommen ist
Kaum eine halbe Fahrstunde südlich von Dubai verändert sich die Landschaft, und links und rechts der mehrspurigen Straße türmen sich Sanddünen bis in eine Höhe von 250 Meter auf. Reisebüros organisieren vor Ort Sanddünentouren mit dem Geländewagen an, die nach aufregender Fahrt mit äußerst kundigen Fahrern in ein abendliches Picknick in einem Beduinenzelt münden. Ein willkommenes Kontrastprogramm zu der ewig lebendigen udn quirrligen Stadt Dubai ist die 100 km östlich von Dubai in 900 m Höhe gelegene Stadt Hatta . Hier werden auch Turen in die wunderschöne Umgebung, in die Wüste und in das Wadi Hatta angeboten. The Pools , in die Granitfelsen gegrabene Schluchten und Teiche, kann ganzjährig gebadet werden.
Das jemals von Scheichs geplante spektakulärste Projekt mit Namen The Palm wird derzeit für mehrere Milliarden Baukosten im Emirat Dubai realisiert. Der Taum von eienr künstlichen Insel im Meer wird Wirklichkeit. Bereits der spektakuläre Bau des einzigen Siebensternehotels Burj al Arab lenkte die Aufmerksamkeit der Welt auf Dubai, doch nun baut das kleine Wüstenemirat das Achte Weltwunder. Die beiden palmenförmigen Inselanlagen The Palm Jumeirah und Jebel Ali werden, so die Planung und Erwartung, dem Land einen jährlichen 15-Millionen-Touristenboom bringen. Da dem Emirat Dubai durch die großzügig angelegten Hotelanlagen allmählich die Strände ausgehen, hat es sich zu den zunächst utopisch klingenden Projekten entschlossen udn zügig den Bau der auf Sand gebauten Inseln in Form einer riesigen Palme im Meer in Angriff genommen. Jeweils 17 Palmwedel mit einem Durchmesser von fünf Kilometern werden ein futuristisches Urlaubsparadies offenbaren. Schon 2006 soll The Plam Jumeirah mit 2000 Villen, 40 Luxushotels, Shoppingzentren udn Jachthäfen fertiggestellt sein.
Selbst die zweite Palmen-Insel, Jebel Ali, hat bereits Interessenten gefunden. Das Emirat hat sich zu Projekten inspirieren lassen,das die Zukunft Dubais absichert, Investoren ebenso anlockt wie einen weiteren Touristenboom auslösen wird. Ein weiteres, noch gigantischeres Inselprojekt mit Namen Die Welt , das den gehobenen Wohn- und Urlaubsmarkt ansprechen soll, wird gerade begonnen. Zweihundert Inseln werden vor der Küste Dubais auf einer Fläche von 30 km² entstehen, die sich zum Umriss einer Weltkarte ergänzen sollen.
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